Offene Werkstatt zur Elisabethaue [2026-01-23] |
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| Wir alle waren vom unabgestimmten Vorstoß von Bausenator
Gaebler (SPD) überrascht, auf der Elisabethaue nun doch bis zu
5.000 Wohnungen bauen zu wollen. Diese Planungen lehne ich
auch weiterhin in aller Deutlichkeit ab. Stattdessen braucht es eine Lösung, die für die Buchholzer tragfähig ist und die bestehende Infrastruktur vor Ort berücksichtigt. Denn gerade mit Blick auf die rund 20.000 Wohnungen, die bei uns in der Region geplant sind, darf die Elisabethaue (mit der benachbarten Alten Schäferei, wo auch 4.000 Wohnungen entstehen sollen) ohne deutliche Verbesserungen der Verkehrsinfrastruktur in der Form nicht realisiert werden. Eine Bebauung darf ein Maximum von 1.700 Wohnungen nicht überschreiten, um Straßen, ÖPNV, Schulen und andere soziale Infrastruktur nicht noch weiter zu überlasten. Wohnungsbau und Infrastruktur müssen gemeinsam geplant werden so ist es im Koalitionsvertrag vereinbart. Inzwischen wurden in einem Wettbewerb vier Planungsentwürfe für die Elisabethaue ausgewählt, die nun in einem Werkstattverfahren vertieft und weiterentwickelt werden sollen. Der finale Siegerentwurf soll dann in einen Rahmenplan überführt werden, der als Grundlage für die weitere Quartiersentwicklung an der Elisabethaue dienen soll. Dazu veranstaltet Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen eine offene Werkstatt, auf die ich euch gern hinweisen möchte. Do., 29.01. 18.00–20.30 Forum Factory, Besselstraße 13–14 (10969 Berlin) Nach einer kurzen Vorstellung der Entwürfe, könnt ihr dort in Diskussionsgruppen direkt mit den Teams der vier Planungsentwürfe in den Austausch treten, Fragen stellen und Hinweise geben. Anmelden könnt ihr euch über den Link im ersten Kommentar. Dies dürfte eine guten Gelegenheit sein, unsere Position noch einmal sehr deutlich zu machen. |
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