Meine Meinung.

Sicherheitslage in Buch Erste positive Signale [2026-04-10]
FotoViele von Ihnen machen sich Sorgen: Regelmäßig hören wir von Einbrüchen in Wohnungen und Autos, Ladendiebstählen und teilweise sogar schweren Körperverletzungen. Auch von einem wachsenden Unsicherheitsgefühl rund um den S-Bahnhof wird mir immer wieder berichtet.

Ein Blick in die polizeiliche Kriminalstatistik zeigt dabei: Es geht längst nicht mehr nur um ein „mulmiges Gefühl“. Die Zahl der Straftaten in unserer Region bleibt auf hohem Niveau. Auch Gespräche mit hiesigen Gewerbetreibenden bestätigen, dass teils organisierte Banden gezielt abends durch Supermärkte und Geschäfte ziehen. Ich nehme diese Lage sehr ernst! Viele von euch fühlen sich dadurch verständlicherweise wenig geschützt. Im für uns zuständigen Abschnitt 14 in Weißensee ist diese Problematik ebenfalls bekannt. Gerade erst jüngst war ich auch hier wieder in Kontakt und habe mich dafür eingesetzt, dass die Präsenz von Funkwagen in Buch erhöht wurde und eine mobile Wache regelmäßig vor Ort ist. Diese Maßnahmen sind wichtig – ersetzen aber keine dauerhafte Lösung.

Deshalb kämpfe ich weiterhin mit Nachdruck für die Wiedereröffnung einer stationären Polizeiwache in Buch. Meine Erfahrung zeigt leider: Politische Prozesse dauern oft länger, als ich es mir selbst wünsche. Um die Situation kurzfristig zu verbessern und die Verantwortlichen stärker zu sensibilisieren, organisiere ich aktuell einen „Bucher Sicherheitsgipfel“, bei dem Polizei, Senat und Verwaltung weitere konkrete Maßnahmen abstimmen sollen.

Ein erstes positives Signal gibt es bereits: Der Senat hat mir schriftlich bestätigt, dass die vielen Ladendiebstähle in Buch ernst genommen werden. Die Polizei hat sich mit den Filialleitern ausgetauscht, technische und personelle Sicherungsmaßnahmen besprochen und die Angestellten ermutigt, bei allen Vorfällen Anzeige zu erstatten. Ziel ist es, das Dunkelfeld zu reduzieren und das Lagebild statistisch besser zu erfassen. Zudem wird der Einsatz der mobilen Wache noch einmal verstärkt.

Das sind wichtige erste Schritte, auf denen wir nun aufbauen können. Selbstverständlich bleibe ich weiter dran. Mein Ziel bleibt klar: Die Menschen in Buch und unserer Region sollen sich wieder sicher fühlen – dafür kämpfe ich jeden Tag.
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Johannes Kraft

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